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OberarmeAchseln#Oberarmstraffung

Ist die Haut altersbedingt oder durch Gewichtsabnahme zu schlaff, um wieder zu schrumpfen, müssen die Oberarme gestrafft werden.
Mittels verschiedener Straffungstechniken werden die überschüssige Haut und das darunter liegende Fettgewebe entfernt. Damit die verbleibenden Narben relativ unauffällig bleiben, erfolgt die Schnittführung an der Innenseite der Oberarme.

Die Operation
Im ersten Schritt wird die zu entfernende Haut samt Fettgewebe exakt vermessen und die Schnitte auf dem Arm angezeichnet.
Je nach Umfang der zu entfernenden Haut sind größere Schnitte (zwischen zehn und 16 Zentimeter) vom Ellenbogen bis zur Achsel nötig. Die Schnittführungen variieren – immer von der Achselhöhle ausgehend – zwischen T-förmig, Hockeyschlägerartig oder gerade.
Ist der Schnitt gesetzt, wird die lockere Oberarmhaut angehoben und die Hautüberschüsse sowie das Fettgewebe entfernt. In vielen Fällen wird ergänzend das Fett aus den angrenzenden Gebieten abgesaugt. Gefäße und Nerven sowie das Fasziensystem werden bei der Oberarmsstraffung geschont. Je nach Ausmaß der Operation werden Drainageschläuche gelegt, die aber spätestens nach zwei Tagen wieder entfernt werden können.
Nach der Operation wird ein komprimierender Verband angelegt, der für etwa sechs Wochen zu tragen ist. Anschließend werden die nicht resorbierbaren Nähte gezogen.

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